Freiwilligendienste im Sport

Rahmendaten des FWD im Sport

  • Ein FWD im Sport startet grundsätzlich zum 1.8. oder 1.9. eines Jahres und ist auf 12 Monate angelegt
  • Die Arbeitszeit beträgt 39 Std./Woche
  • Die Kosten für Taschengeld und Sozialversicherung der Freiwilligen belaufen sich auf 405,00€/Monat/FW (zzgl. etwaige Fahrtkosten für dienstl. Belange): Weitere Infos dazu werden erst in/im Rundmails/Anerkennungsprozedere detailliert ausgeführt, um Verwirrung zu vermeiden.
  • Die Kosten für die 15 verpflichtenden Seminartage des Trägers werden i.d.R. durch die Hamburger Sportjugend getragen (15 = je 5 Einführungs-, Zwischen- und Abschlussseminar)
  • Die Kosten für die 10 "freien" Seminartage werden i.d.R. von der Einsatzstelle getragen
  • Freiwilligen werden 30 Urlaubstage bei einem 12-monatigen FWD gewährt
  • Freiwillige werden arbeitsmarktneutral eingesetzt und ersetzen keine hauptamtlichen Kräfte

 

 

Arbeitsmarktneutralität


Die Tätigkeiten von Freiwilligen sollen zusätzlich zum üblichen Vereins- bzw. Verbandsangebot der Einsatzstelle und, möglichst an den individuellen Interessen und Kompetenzen der Freiwilligen orientiert, entwickelt werden. Durch den Einsatz von Freiwilligen darf weder ein Arbeitsplatz abgebaut, noch der Abbau eines Arbeitsplatzes kompensiert oder die Schaffung eines Arbeitsplatzes verhindert werden.


Daher sollten bei Stellenanzeigen unbedingt folgende Punkte Berücksichtigung finden:

  • Gezahlt wird kein "Lohn" oder "Gehalt", oder eine "Vergütung", sondern Taschengeld
  • Freiwillige dürfen laut Gesetzt nur "unterstützende" Aufgaben wahrnehmen. Diese Formulierung ist insbesondere bei der Aufgabenwahrnehmung an Schulen zu beachten
  • Verweis auf die pädagogische Begleitung des Dienstes, die Bildungstage sowie die Möglichkeit zum Erwerb einer sportspezifischen sportspezifischen Lizenz
  • Von der Aufzählung von „Anforderungen“ wird dringend abgeraten, solange es nicht um allgemeine Fähigkeiten und Interessen geht (z.B. Spaß am Umgang mit Kindern, Teamarbeit, Erfahrungen in einer bestimmten Sportart etc.). Grundlage von Freiwilligendiensten ist, dass sie vomn den Freiwilligen her gedacht werden und desseren Interessen und Kenntnisse aufnehmen - Engagement und Freiwilligkeit sollten Schlüsselbegriffe sein.

 

Wir empfehlen folgenden Satz in jede Stellenanzeige aufzunehmen:

 

Das FSJ [oder auch: der BFD] im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen sowie Berufs- und Engagementorientierung stehen im Mittelpunkt.“

Ihr Kontakt:
Ina Buck

Tel.: 040 - 419 08 229
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Ihr Kontakt:
Johannes Rönnfeldt

Tel.: 040 - 419 08 143
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Ihr Kontakt:
Fanny Rögler
Tel.: 040 - 419 08 223
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Ihr Kontakt:
Eva Erichsen

Tel.: 040 - 419 08 288
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Ihr Kontakt:
Tabea Kern

Tel.: 040 - 419 08 227
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Ihr Kontakt:
Tonie Lenz

Tel.: 040 - 419 08 289
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