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  • Online-Befragung zu sexualisierter Gewalt im Sport

Die Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. (HSJ) nimmt an dem Forschungsprojekt „SicherImSport“ teil und braucht dafür die Unterstützung aller Vereine und Verbände. Die Studie untersucht sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigungen und Gewalt im Vereinssport sowie den Status Quo der Präventions- und Interventionsmaßnahmen der Vereine und Verbände. Hierfür werden alle Vereinsmitglieder ab 16 Jahren zu ihren Erfahrungen mit Häufigkeiten und Formen verschiedener Grenzverletzungen im Vereinssport befragt. Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu der strukturellen Gewaltproblematik im Breitensport, daher schließt diese Studie eine wichtige Forschungslücke.

 

Ziel ist es, begünstigende Faktoren für sexualisierte, emotionale und körperliche Gewalt zu identifizieren, Schutzkonzepte zu erarbeiten und vorbeugende Maßnahmen in Vereinen und Verbänden besser umzusetzen. Die Umfrage wird vom Universitätsklinikum Ulm in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt und ist seit Mitte März online abrufbar.

 

Wir bitten Sie um die Verbreitung/ Teilnahme an der Online-Befragung, um Sportvereine als sichere Orte für alle Mitglieder zu unterstützen und zu stärken.

 

Mehr Informationen zur Studie:

https://www.uniklinik-ulm.de/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/forschung-und-arbeitsgruppen/arbeitsgruppe-gewalt-entwicklungspsychopathologie-und-forensik/sicherimsport.html

 

Link zur Online-Befragung:

https://ww2.unipark.de/uc/Vereinsmitgliederbefragung_SicherImSport/

 

 

  • Hamburg setzt Maßstäbe im Kinderschutz


    Hamburger Sportjugend setzt DOSB-Stufenmodell schon in 2021 um

    Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat letztes Wochenende das Stufenmodell zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt verabschiedet. Die DOSB-Mitgliedsorganisationen verpflichten sich damit zur schrittweisen Umsetzung bis spätestens zum 31. Dezember 2024, mit dem Ziel den Fokus nicht nur auf die wichtige Präventionsarbeit, sondern auch auf die Bereiche Intervention und Aufarbeitung zu setzen.

    Die Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. (HSJ) erfüllt mit der Aktualisierung ihrer „Vereinbarung zum Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen gemäß § 72 a SGB VIII“ bereits in 2021 alle Vorgaben des Stufenmodells zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und geht in einigen Punkten sogar darüber hinaus.


    Die Maßnahmen des Stufenmodells richten sich zu aller erst an die DOSB-Mitgliedsorganisationen – also an den Hamburger Sportbund e.V. (HSB) und die HSJ. Die zusätzlichen Maßnahmen können jedoch erst dann voll umfänglich wirken, wenn sich die Jugendabteilungen der HSB-Mitgliedsvereine und -verbände ebenfalls damit befassen. So wird zukünftig die Förderung der HSJ grundsätzlich davon abhängen, ob Risikoanalysen, Interventionsleitfäden, Verhaltensregeln und ein Beschwerdemanagement entwickelt und implementiert wurden, eine Ansprechperson für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt benannt und von der HSJ qualifiziert worden ist und ob deren Kontakt auf der Webseite des Mitgliedsvereins/-verbands veröffentlicht ist. Die HSJ wirkt außerdem darauf hin, dass in den Jugendordnungen der geförderten Mitgliedsvereine/-verbände ein Bekenntnis zur Verurteilung von sexualisierter Gewalt aufgenommen wird. Sie verpflichtet sich auch selbst zur Umsetzung der genannten Kinderschutzmaßnahmen sowie zur Qualifizierung aller hauptamtlich, freiwillig, neben- und ehrenamtlich tätigen Personen im Dachverband.


    Maßgeblich geht die HSJ an einem Punkt über das Stufenmodell hinaus: Es dürfen Hauptamtliche, Freiwilligendienstleistende und Neben- und Ehrenamtliche keinerlei Kontakt zu Minderjährigen haben so lange ein gegen sie gerichtetes Ermittlungs- oder Klagverfahren wegen einer Straftat gemäß § 72 a Abs. 1 SGB VIII läuft.


    Daniel Knoblich, HSJ-Geschäftsführer sagt: „Für uns ist das Thema Prävention sexualisierter Gewalt eine Herzensangelegenheit. Es kann keine zwei Meinungen darüber geben, dass Kinder und Jugendliche im organisierten Sport sicher vor sexualisierter Gewalt sein müssen. Deshalb sind wir auch in unserer aktualisierten Vereinbarung mit der Sozialbehörde über das Notwendige des DOSB-Stufenmodells hinausgegangen. Wie bereits in der Vergangenheit, werden wir auch zukünftig unsere Mitgliedsorganisationen bei der Umsetzung der Maßnahmen tatkräftig unterstützen. Uns ist wichtig, dass Hamburg seiner Verantwortung in Sachen Kinderschutz gerecht wird!“


    Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter

    https://www.hamburger-sportjugend.de/praevention/sexualisierte-gewalt/gesetzliche-grundlagen,

    das DOSB-Stufenmodell unter

    https://www.dsj.de/kinderschutz/dsj-stufenmodellpotas/.

 

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