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  • Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. (HSJ) ab Januar mit neuer Geschäftsführerin

    Pia Wilke, bisherige Teamleitung Amateursport des HSV e.V., folgt ab 01.01.2022 Daniel Knoblich als Geschäftsführerin der Hamburger Sportjugend.
    Damit steht mit der 32-jährigen Sport- und Eventmanagerin zum ersten Mal eine Frau als Geschäftsführerin an der Spitze der HSJ. Sie konnte sich in einem anonymisierten Auswahlverfahren mit vorangegangener öffentlicher, bundesweiter Ausschreibung der Stelle durchsetzen und wird nun ab Januar als besondere Vertreterin gemäß § 30 BGB die HSJ als hauptamtlich Verantwortliche führen.
    Die Findungskommission, die den Prozess begleitet hat, bestand aus drei Mitgliedern des HSJ-Vorstands (Julian Kulawik, Norman Bergner, Lena Albrecht) sowie in beratender Funktion HSB-Vizepräsident Christian Okun und HSJ-Geschäftsführer Daniel Knoblich.
    „Mit Pia Wilke haben wir eine Nachfolgerin gefunden, von der wir glauben, dass sie – neben ihren fachlichen Qualitäten – menschlich sehr gut zu uns passt. Als langjährige ehrenamtliche Schwimmtrainerin einer Integrationssportgruppe und Hauptgruppenleitung in einem Jugendzeltlager hat sie auch neben ihrem Beruf viel Erfahrung im organisierten Sport gesammelt. Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander“, sagt Julian Kulawik, Vorsitzender der HSJ.


  • Auf dem Delegiertentag 2021 wurde folgender Antrag des Bramfelder Sportvereins von 1945 e.V. mehrheitlich beschlossen.


  • Hamburg setzt Maßstäbe im Kinderschutz: Hamburger Sportjugend setzt DOSB-Stufenmodell schon in 2021 um

    Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat das Stufenmodell zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt verabschiedet. Die DOSB-Mitgliedsorganisationen verpflichten sich damit zur schrittweisen Umsetzung bis spätestens zum 31. Dezember 2024, mit dem Ziel, den Fokus nicht nur auf die wichtige Präventionsarbeit, sondern auch auf die Bereiche Intervention und Aufarbeitung zu setzen.

    Die Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. (HSJ) erfüllt mit der Aktualisierung ihrer „Vereinbarung zum Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen gemäß § 72 a SGB VIII“ bereits in 2021 alle Vorgaben des Stufenmodells zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und geht in einigen Punkten sogar darüber hinaus.


    Die Maßnahmen des Stufenmodells richten sich zu aller erst an die DOSB-Mitgliedsorganisationen – also an den Hamburger Sportbund e.V. (HSB) und die HSJ. Die zusätzlichen Maßnahmen können jedoch erst dann voll umfänglich wirken, wenn sich die Jugendabteilungen der HSB-Mitgliedsvereine und -verbände ebenfalls damit befassen. So wird zukünftig die Förderung der HSJ grundsätzlich davon abhängen, ob Risikoanalysen, Interventionsleitfäden, Verhaltensregeln und ein Beschwerdemanagement entwickelt und implementiert wurden, eine Ansprechperson für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt benannt und von der HSJ qualifiziert worden ist und ob deren Kontakt auf der Webseite des Mitgliedsvereins/-verbands veröffentlicht ist. Die HSJ wirkt außerdem darauf hin, dass in den Jugendordnungen der geförderten Mitgliedsvereine/-verbände ein Bekenntnis zur Verurteilung von sexualisierter Gewalt aufgenommen wird. Sie verpflichtet sich auch selbst zur Umsetzung der genannten Kinderschutzmaßnahmen sowie zur Qualifizierung aller hauptamtlich, freiwillig, neben- und ehrenamtlich tätigen Personen im Dachverband.


    Maßgeblich geht die HSJ an einem Punkt über das Stufenmodell hinaus: Es dürfen Hauptamtliche, Freiwilligendienstleistende und Neben- und Ehrenamtliche keinerlei Kontakt zu Minderjährigen haben so lange ein gegen sie gerichtetes Ermittlungs- oder Klagverfahren wegen einer Straftat gemäß § 72 a Abs. 1 SGB VIII läuft.


    Daniel Knoblich, HSJ-Geschäftsführer sagt: „Für uns ist das Thema Prävention sexualisierter Gewalt eine Herzensangelegenheit. Es kann keine zwei Meinungen darüber geben, dass Kinder und Jugendliche im organisierten Sport sicher vor sexualisierter Gewalt sein müssen. Deshalb sind wir auch in unserer aktualisierten Vereinbarung mit der Sozialbehörde über das Notwendige des DOSB-Stufenmodells hinausgegangen. Wie bereits in der Vergangenheit, werden wir auch zukünftig unsere Mitgliedsorganisationen bei der Umsetzung der Maßnahmen tatkräftig unterstützen. Uns ist wichtig, dass Hamburg seiner Verantwortung in Sachen Kinderschutz gerecht wird!“


    Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter

    https://www.hamburger-sportjugend.de/praevention/sexualisierte-gewalt/gesetzliche-grundlagen,

    das DOSB-Stufenmodell unter

    https://www.dsj.de/kinderschutz/dsj-stufenmodellpotas/.

 

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