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  • Hamburg setzt Maßstäbe im Kinderschutz


    Hamburger Sportjugend setzt DOSB-Stufenmodell schon in 2021 um

    Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat letztes Wochenende das Stufenmodell zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt verabschiedet. Die DOSB-Mitgliedsorganisationen verpflichten sich damit zur schrittweisen Umsetzung bis spätestens zum 31. Dezember 2024, mit dem Ziel den Fokus nicht nur auf die wichtige Präventionsarbeit, sondern auch auf die Bereiche Intervention und Aufarbeitung zu setzen.

    Die Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. (HSJ) erfüllt mit der Aktualisierung ihrer „Vereinbarung zum Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen gemäß § 72 a SGB VIII“ bereits in 2021 alle Vorgaben des Stufenmodells zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und geht in einigen Punkten sogar darüber hinaus.


    Die Maßnahmen des Stufenmodells richten sich zu aller erst an die DOSB-Mitgliedsorganisationen – also an den Hamburger Sportbund e.V. (HSB) und die HSJ. Die zusätzlichen Maßnahmen können jedoch erst dann voll umfänglich wirken, wenn sich die Jugendabteilungen der HSB-Mitgliedsvereine und -verbände ebenfalls damit befassen. So wird zukünftig die Förderung der HSJ grundsätzlich davon abhängen, ob Risikoanalysen, Interventionsleitfäden, Verhaltensregeln und ein Beschwerdemanagement entwickelt und implementiert wurden, eine Ansprechperson für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt benannt und von der HSJ qualifiziert worden ist und ob deren Kontakt auf der Webseite des Mitgliedsvereins/-verbands veröffentlicht ist. Die HSJ wirkt außerdem darauf hin, dass in den Jugendordnungen der geförderten Mitgliedsvereine/-verbände ein Bekenntnis zur Verurteilung von sexualisierter Gewalt aufgenommen wird. Sie verpflichtet sich auch selbst zur Umsetzung der genannten Kinderschutzmaßnahmen sowie zur Qualifizierung aller hauptamtlich, freiwillig, neben- und ehrenamtlich tätigen Personen im Dachverband.


    Maßgeblich geht die HSJ an einem Punkt über das Stufenmodell hinaus: Es dürfen Hauptamtliche, Freiwilligendienstleistende und Neben- und Ehrenamtliche keinerlei Kontakt zu Minderjährigen haben so lange ein gegen sie gerichtetes Ermittlungs- oder Klagverfahren wegen einer Straftat gemäß § 72 a Abs. 1 SGB VIII läuft.


    Daniel Knoblich, HSJ-Geschäftsführer sagt: „Für uns ist das Thema Prävention sexualisierter Gewalt eine Herzensangelegenheit. Es kann keine zwei Meinungen darüber geben, dass Kinder und Jugendliche im organisierten Sport sicher vor sexualisierter Gewalt sein müssen. Deshalb sind wir auch in unserer aktualisierten Vereinbarung mit der Sozialbehörde über das Notwendige des DOSB-Stufenmodells hinausgegangen. Wie bereits in der Vergangenheit, werden wir auch zukünftig unsere Mitgliedsorganisationen bei der Umsetzung der Maßnahmen tatkräftig unterstützen. Uns ist wichtig, dass Hamburg seiner Verantwortung in Sachen Kinderschutz gerecht wird!“


    Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter

    https://www.hamburger-sportjugend.de/praevention/sexualisierte-gewalt/gesetzliche-grundlagen,

    das DOSB-Stufenmodell unter

    https://www.dsj.de/kinderschutz/dsj-stufenmodellpotas/.

 

  • In der Besprechung der Bundeskanzlerin mit Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 20.01.2021 haben die Beteiligten vereinbart, die geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 14. Februar zu verlängern (siehe beigefügte Anlage 1 des MPK-Beschlusses). Sorge bereiten Erkenntnisse über Mutationen des SARS-CoV-2-Virus. Daher soll ein beschleunigter Rückgang der Infektionszahlen erreicht werden.

    Aus diesem Grund sieht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Notwendigkeit, die Regelungen für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, einschließlich der Jugendverbandsarbeit, entsprechend anzupassen. Die dreißigste Verordnung zur Änderung der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (Anlage 2) gilt ab sofort und enthält nun in § 25 (neu) eine Ergänzung in Bezug auf die Maskenpflicht und das Abstandsgebot:

    • 25: Die Durchführung von Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit durch die Trägerin oder den Träger der Jugendhilfe ist zulässig. Es gelten die allgemeinen Hygienevorgaben nach § 5 mit Ausnahme von § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummern 1 und 2 sowie eine Maskenpflicht nach § 8; es soll unter Berücksichtigung der Einsichtsfähigkeit der betreuten Kinder und Jugendlichen darauf hingewirkt werden, dass das Abstandsgebot nach Maßgabe von § 3 Absatz 2 eingehalten wird. Eine betreute Gruppe soll nicht mit jungen Menschen anderer Gruppen durchmischt werden. Die Trägerin oder der Träger hat ein Schutzkonzept nach Maßgabe von § 6 zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Maßgabe von § 7 zu erheben.

    Damit dürfen die Hamburger Jugendverbände ihre Arbeit grundsätzlich fortsetzen. Allerdings besteht gemäß § 8 eine Maskenpflicht. D.h., Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Angebotsdurchführung eine Mund-​Nasen-​Bedeckung zu tragen (Kinder sind bis zur Vollendung des siebten Lebensjahrs von der Tragepflicht befreit). Diese muss Mund und Nase so bedecken, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss eine eigens zu diesem Zweck hergestellte Bedeckung für Mund und Nase sein; Kleidungsstücke dürfen nicht als Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden; Gesichtsvisiere gelten im Sinne dieser Verordnung nicht als Mund-Nasen-Bedeckungen. Sofern es im Einzelfall nicht gelingt, Personen von der Maskenpflicht zu überzeugen, sind sie von den Angeboten der Jugendverbände auszuschließen (§ 8 (2)).

    Nach Erlass der neuen Fassung der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung können Sie diese über nachfolgendem Link aufrufen: https://www.hamburg.de/verordnung/

 

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