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Häufig gestellte Fragen

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Anne Michaelsen
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Ihr Kontakt:
Mareike Jerichow

Tel.: 040 - 419 08 227
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Einen ausführlichen Überblick über alle Themen rund um die Freiwilligendienste im Sport finden sich auf der Informationsseite www.freiwilligendienste-im-sport.de. Dort findet sich auch die Infosammlung von A-Z für Einsatzstellen und Freiwillige. In dem alphabetischen Verzeichnis finden sich unter den jeweiligen Stichpunkten Antworten zu vielen Fragen rund um die FWD im Sport.

 

Einige Regelungen bzgl. der Vertragsabwicklung, Seminarorganisation etc. erfolgen trägerspezifisch. In der Kategorie der häufig gestellten Fragen finden sich Informationen zur Handhabung dieser Themenbereiche in Hamburg:

 

Abrechnung/ Arbeitgeber

Die Personalverwaltung kann entweder über den Hamburger Sportbund oder über die Einsatzstelle erfolgen. Die Einsatzstellen wählen den Abrechnungsweg. Die gewählte Abrechnungsstelle ist für die Auszahlung des Taschengeldes zuständig und gilt als Arbeitgeber.

Alle Personalunterlagen sind dementsprechend entweder bei der Sportjugend oder der Einsatzstelle einzureichen. Bei der Krankenkasse ist der Abrechnungsweg ausschlaggebend für die Angabe des Arbeitgebers. Dem Freiwilligen wird in der Begrüßungspost mitgeteilt, wo die erforderlichen Unterlagen einzureichen sind.

Übernimmt die Einsatzstelle die Verwaltung des Freiwilligen, trägt diese auch die Verantwortung, dass die erforderlichen Unterlagen vorliegen.

 

 

Begrüßungspost

Nach Besetzung des vorhandenen Stellenkontingents versendet die Sportjugend die Begrüßungspost an alle Freiwilligen. Diese enthält folgende Dokumente:

  • Anschreiben mit Informationen zum Vertragsprozedere
  • Checkliste zum Einreichen der Vertragsunterlagen – was muss wo eingereicht werden?
  • Antrag Führungszeugnis – zur Vorlage beim Bezirksamt, Vorlage beim Arbeitgeber obligatorisch für jeden Freiwilligen
  • Formular Datengeheimnis – Unterschrift durch den Freiwilligen erforderlich, einreichen beim Arbeitgeber Ggf. Personalbogen (wenn Abrechnung über Hamburger Sportjugend)
  • Bescheinigung Kindergeld – zur Vorlage bei der Familienkasse, Anspruch auf Kindergeld bleibt bestehen
  • Seminargruppeneinteilung – Informationen zu den Terminen der Einführungs-/Zwischen- und Abschlussseminare der Sportjugend und die Zuteilung des Freiwilligen zu den Seminaren
  • HVV-Berechtigungsnachweis – nach Abzeichnung durch Sportjugend und Einsatzstelle zur Vorlage beim HVV berechtigt der Nachweis zum Erwerb eines HVV-Tickets zu ermäßigten Konditionen

 

Bewerbung

siehe auch: Bewerbungsverfahren

Die Vergabe der Plätze im FWD erfolgt durch die Einsatzstellen, eine direkte Bewerbung bei den Vereinen/Verbänden hat daher die größten Aussichten auf Erfolg.

Ergänzend besteht die Möglichkeit, eine Bewerbung bei uns in der Sportjugend einzureichen. Wir erstellen eine Bewerberdatei, die von den Einsatzstellen abgerufen werden kann. Eine direkte Platzvergabe erfolgt aber nicht. Sowohl bei uns als auch bei unseren Einsatzstellen werden Bewerbungen gern per E-Mail entgegengenommen.

 

Diese Unterlagen sollten in der Bewerbung enthalten sein:

  • Kurzes Anschreiben (warum einen FWD im Sport?)
  • Lebenslauf inklusive persönlicher Sportbiographie
  • Falls vorhanden: Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit

 

Der Bewerbungszeitraum beginnt in vielen Einsatzstellen im Frühjahr für die Besetzung der Stellen im gleichen Jahr. Die Anfrage, ob bereits Bewerbungen für den FWD angenommen werden, kann bei den Vereinen direkt erfolgen.

 

Seminartage

Siehe auch: Seminare

 

Jede/r FWDlerIn ist verpflichtet im Rahmen des 12-monatigen Dienstes insgesamt 25 Seminartage zu besuchen. Dies ist vertraglich festgelegt.

 

Seminare der Sportjugend

Von der Sportjugend werden 15 Tage durch kompakte Seminarwochen abgedeckt. Es finden drei Seminare á 5 Tagen statt: ein Einführungs-, Zwischen- und Abschlussseminar.

 

Freie Seminartage

Ergänzend zu den vom Träger organisierten 15 Seminartagen müssen 10 „freie“-Seminartage besucht werden. Diese können von den Freiwilligen gemeinsam mit den Einsatzstellen gewählt werden.

 

Was gilt als ein Seminartag?

  • Ein kompletter Seminartag hat einen Umfang von 8 Lerneinheiten (LE) (8 LE entsprechen 6 Zeitstunden)
  • Die Seminartage müssen sich auf mindestens 10 einzelne Tage verteilen (bspw. gelten 16 LE an einem Tag nicht als 2 Seminartage – 1 Seminartag kann höchstens 8 LE haben, eine „Umverteilung“ von LE auf weitere Tage ist nicht möglich)
  • Insgesamt müssen mindestens 80 LE besucht werden (entspricht 10 vollen Seminartagen à 8 LE)
  • Wenn ein Seminartag bspw. nur 6 LEs umfasst, kann ein weiteres Seminar im Umfang von 2 (oder mehr) LEs besucht werden. Beide Seminare zusammen gelten dann als ein kompletter Seminartag. Nachweis der Seminartage

 

Die Nachweispflicht für den Besuch der „freien“ Seminartage liegt bei der Einsatzstelle. Der Nachweis erfolgt durch das Einreichen der gesammelten Teilnahmebescheinigungen bei der Sportjugend. Für die Planung der Seminartage ist die Zielformulierung hilfreich.

 

Krankenkasse

Während des Freiwilligen Sozialen Jahres sind die Teilnehmenden in der gesetzlichen Krankenversicherung als eigenständiges Mitglied versichert. Sie können nicht in der Familienversicherung oder in der privaten Versicherung bleiben. Nach Beendigung des FSJ ist ein Wechsel zurück in die Familienversicherung möglich. Abhängig vom Abrechnungsweg muss bei der Krankenkasse entweder die Einsatzstelle oder der Hamburger Sportbund als Arbeitgeber angegeben werden.

 

Unterkunft

Eine Unterkunft kann den Freiwilligen durch die Einsatzstellen in Hamburg in der Regel nicht zur Verfügung gestellt werden.

 

Zielformulierung

Die Zielformulierung dient der Konkretisierung und Ausgestaltung der pädagogischen Begleitung in der Einsatzstelle. Sie soll dabei einen Gesprächsanlass zwischen Anleiter/in und Freiwilliger/m bilden, in dem insbesondere Lernziele, Tätigkeiten und Art der Anleitung, Thema des Jahresprojekts und die Ausgestaltung der Seminartage gemeinsam besprochen und festgelegt werden. Das Ergebnis wird in Form der ausgefüllten Zielformulierung ca. 12 Wochen nach Dienststart per Mail an die Sportjugend gesendet.